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STEUERUNG
Eigenschaften:
Interfaces und Fernsteuerung
iseg Hochspannungsgeräte sind mit verschiedenen ana-
logen und digitalen Interfaces ausgestattet. Das bewirkt
eine Einsetzbarkeit in den unterschiedlichsten An-
wendungsumgebungen. Je nach Komplexität der Hoch-
spannungsgeräte reicht das Spektrum vom einfachen
Analog- Interface mit Steuer- und Monitorspannungen für
Ausgangsspannung und/oder Ausgangsstrom, über die
Implementierung einfacher serieller Interfaces wie RS232,
Feld- und Laborbusse wie CAN und IEC-Bus (IEEE 488)
bis hin zu komplexen Interfaces von Standard-Systemen
wie CAMAC und VME.
Programmierbeispiele
Für die Ansteuerung von iseg Hochspannungsgeräten über
die einzelnen Interfaces stehen Programmierbeispiele und
Anwendungsprogramme mit Quellkode zur Verfügung. Die
Programmierbeispiele sind bewusst einfach gehalten und
sollen prinzipielle Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen.
Entsprechend der sich ständig erweiternden Anforderun-
gen seitens der Anwendungsbedingungen (Betriebssyste-
me, Entwicklungsumgebungen) sind diese Beispiele stän-
diger Weiterentwicklung unterworfen. Aktuelle Versionen
sind im Download-Bereich der iseg Website www.iseg-hv.de
zu finden.
CAN Bibliothek
Die im folgenden beschriebenen Programme nutzen zur
Kommunikation mit der Hardware eine Standardbibliothek.
Diese realisiert zum einen das Interface zu den Hardware-
treibern, zum anderen beinhaltet sie die spezifischen Auf-
rufe der Modulbefehle. Diese Bibliothek ist derzeit auf die
Vorzugshardware der PEAK System Technik GmbH
(www.peak-system.com) beschränkt.
Anwendungsprogramme
Zur Bedienung einzelner Hochspannungsmodule bzw.
-geräte und zum Aufbau einfacher rechnergestützter An-
wendungen bietet iseg das Programm „isegHVM“ an. Die-
ses unter Windows arbeitende Programm steuert die Kom-
munikation zwischen PC und Hochspannungsgeräten über
den CAN-Bus. Auf einfache und intuitive Weise können
die wesentlichen Schritte bei Aufbau und Test einer Appa-
ratur (Konfiguration, Test der Kommunikation, Einstellen
und Auslesen einzelner Parameter, Arbeit mit unterschied-
lichen Geräten) durchgeführt werden. Für Einzelan-
wendungen sowie für Test und Inbetriebnahme in großen
Systemen ist „isegHVM“ ein unverzichtbares Hilfsmittel.
OPC Server
Zur Realisierung großer Systeme, die über das CAN-Bus-
Interface gesteuert werden, bietet iseg einen OPC Server
an (OPC = OLE for Process Control). Damit lassen sich in
Windows Systemen schnelle und sichere Datenübertragun-
gen erstellen, die die Windows Basistechnologien (DCOM)
nutzen. Im OPC Server werden die Geräteparameter, Ein-
stell-, Steuer- und Überwachungsgrößen als sogenannte
„items“ dargestellt. Mit den im OPC Protokoll definierten Zu-
griffsmethoden kann dann von beliebigen Anwendungspro-
grammen (OPC Clients) auf diese Werte zugegriffen wer-
den. Besonders hervorzuheben sind die Vorteile der Client-
Server- Technologie, die transparente Nutzung von Netzwer-
ken, das Arbeiten mit mehreren, auch unterschiedlichen,
Clients sowie die Vergabe von Zugriffsrechten.
Für den OPC Server wird ein Konfigurationswerkzeug mit-
geliefert, das die Einstellung der Hardware (CAN Interface
im PC und iseg-Hochspannungsgeräte) unterstützt.
OPC-Client
Das iseg-Anwendungsprogramm „ScriptLoader“ stellt ei-
nen OPC Client dar. Es realisiert Einstellungs- und
Protokollabläufe im Zusammenwirken mit dem OPC Ser-
ver. Das Programm arbeitet ASCII-scriptgesteuert und er-
möglicht mittels Zeitmarken ein zeitgesteuertes Einstellen
bzw. Auslesen. Die im ASCII Format erzeugten Protokoll-
dateien können mit den gebräuchlichen Visualisierungs-
programmen ausgewertet werden.
Beschreibung:
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